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27.06.2016

Common Room – Architektur, Demokratie, Emotionen in Berlin

Podiumsdiskussion

Podiumsteilnehmer*innen:
Hans Panhoff (Baustadtrat, Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grünen)
Robert Burghardt (Architekt, Stadt von Unten und common grounds e.V.)
Oliver von Spreckelsen (Architekt, Ludescher von Spreckelsen Architekturbüro)
Philipp Nielsen (Historiker am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Organisator)
Moderation: Julia von Mende (Architekturjournalistin)

Gentrifizierung, bezahlbarer Wohnraum, die Unterbringung von Geflüchteten und die Gestaltung öffentlichen Raums, all das sind Themen, der oft hoch emotional geführten aktuellen Debatten in Berlin. Dabei wird die Rolle von Gefühlen sehr unterschiedlich bewertet. Sind Gefühle für partizipative Gesellschaften gefährlich oder elementar? Und um welche Gefühle geht es bei der Verbindung von umbautem Raum und Demokratie? Wie das Zusammenwirken von Gefühlen und Raum die Beziehungen zwischen Regierenden und Bürgern strukturiert, ist historisch so relevant, wie es für Berlin tagesaktuell ist.

 


13.02.2016

CASCO Projects, Utrecht
Towards a Housing Commons
, with Mietshäuser Syndikat, Roel Griffioen, Abel Heijkamp, Jan Geurtsen, Martin Janse

How can we regain control of our housing situation, the neighborhood, and the city, in response to rent increases, evictions, the erosion of rent protection, and the ongoing privatization of housing?

Casco is happy to host two events on the future of housing with researcher Roel Griffioen and filmmaker Abel Heijkamp. On Saturday 13 February we warmly invite you to the first of the two events: a collective study meeting around the notion of housing as a form of commons. Several practices and methods will be explored on this occasion, through presentations, and an open forum discussion. What can we learn from our neighbors abroad? What models can be applied to the Dutch context, and what are the challenges and possible pitfalls?


26.11.2015

Kritik oder Krise
Haltung, Verantwortung, Widerspruch in Architektur und Stadtplanung,

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA)

Beitrag: Konfrontation mit der Wirklichkeit. Für eine realistische Praxis in der Architektur


15.11.2015

ReproReal-Estate HackLab
Ein Planungsworkshop für neo-kommunale Architekturen.

mit Anna Heilgemeir und Johannes Paul Raether

Wie lassen sich die räumlichen Zusammenhänge gesellschaftlicher (Reproduktions)Beziehungen neu formulieren? Mit Blick auf die Grundrisse historischer Kommunen bietet der Planungsworkshop Anlässe zur kollektiven Projektion der queerfuturistischen Kommunearchitekur des 'Transformellae-Stammes'. Als materielles Prinzip, das Beziehungsweisen ermöglicht und untermauert, wird der Grundriss zum Ausgangspunkt des gemeinsamen Hackens von Architekturen, Stadtvierteln, Inseln oder Gebieten.


14.10.2015

Perspectives for a Realist Practice: Architecture in a Syndicate of Tenants

published, in the publication: Dogma + Realism Working Group: Communal Villa. Production and Reproduction in Artists’ Housing, an accompanying book to the contribution of the realism working group to the "Wohnungsfrage" exhibition at the HKW.


16.09.2015

Überarbeitete Fassung von: Von der IBA zum Townhouse in: The Dialogic City - Berlin wird Berlin, Berlin 2015


06.03.2015

"Architektur muss brennen"

Architektur & Politik - Das Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt a. M.

Diskussion mit
Kerstin Stakemeier (Kunsttheoretikerin, Berlin/München) und Robert Burghardt (Architekt, Berlin)

Am 18. März 2015 wird das neue Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt a. M. eröffnet. Der Entwurf stammt von den Wiener Architekten coop Himmelb(l)au. Als Teil einer breiteren Architekturbewegung verschrieben sie sich in den späten 1960ern einem Projekt der Auflösung von Architektur: weg vom statischen Objekt hin zum dynamischen Raum mit pneumatischen Zellen und aufblasbaren Kugeln. Diese Auflösung der Architektur auf dem Papier nimmt vorweg, was sich in den Jahrzehnten darauf entwickeln wird: die Finanzialisierung des Kapitalismus und die Ausweitung der Mehrwertabschöpfung in den menschlichen Beziehungen selbst.

Als die Auflösung der Architektur nicht gelingen mochte, forderten coop Himmelb(l)au 1980 zornig, dass Architektur brennen müsse. Doch später versöhnten sie sich mit dem Bauen und die aus den Fugen geratene Welt lebte nun als dekonstruktives Symbol in ihrer Architektur fort. Inmitten der Finanzkrise errichtete das Büro Himmelb(l)au nun einen Bau für einen mächtigen Steuerungsapparat europäischer Finanzströme.

In welchem Verhältnis lässt sich architektonische Form und politische Gegenwart deuten? Welche Rolle spielen Architekt*innen darin? Und wie bezieht sich die Symbolpolitik des Baues auf seine materiellen Bedingungen?

Es diskutieren: Kerstin Stakemeier (Kunsttheoretikerin, Berlin/München) und Robert Burghardt (Architekt, Berlin)

Veranstaltet von TOP B3rlin in Kollaboration mit Vierte Welt


15.06.2014

Artikel
Ein neuer Realismus
in der archplus 217 ARCH+ 217: Get Real! Die Wirklichkeit der Architektur / Architectural Realities
erschienen.


Sonntag 15. Juni 2014 // DIE UNTÜCHTIGEN: Realismus, trotz alledem: Kunst als Haltung

Mit Robert Burghardt (Architekt, Berlin), Johannes Paul Raether (Künstler, Berlin), Kerstin Stakemeier (Kunsttheoretikerin, Berlin).

Der Abend im Golem und das am Tag darauf folgende Seminar des Asta der HfBK fragen wie die modernen Debatten um den Realismus in den Künsten in die Gegenwart übertragen werden können. Wie Realismus heute kämpferisch statt nostalgisch sein kann.
Revivals des Realismus Begriffs sind derzeit inflationär: Schon seit längerer Zeit ist eine upgedatete Version des “Sozialistischen Realismus” in der sogenannten “Politischen Kunst” überaus präsent, einem Genre das Dokumentarismen politischer Kämpfe spiegelt, heroisiert und so auf eine rein repräsentative Erscheinung reduziert. Gleichzeitig kokettiert auch die derzeit wohl präsenteste Theoriemode, der “Spekulative Realismus”, mit dem Begriff. Auch dort hält das künstlerische Gegenüber meist als blosse Wiederspiegelung her, diesmal unter dem Hype-Label “Post-Internet Art”. Gegen diese Aneignungen des Realismus als Naturalismus – sei es als bewegungsaffiner Dokumentarismus oder als Metaphysik des Digitalen wollen wir einen Diskurs stärken, der realistische Kunstpraxen im Kapitalismus weniger als bildliche Wiederholungen von Politik, als als politische Einsätze, als historische ebenso wie gegenwärtige Ansammlung von Werkzeugen für den Kampf aus der künstlerischen Produktion heraus sieht.

Indem wir als drei Produzentinnen – ein Künstler, eine Theoretikerin und ein Architekt – die Geschichte und Gegenwart des Begriffes betrachten, wollen wir einige spezifische Modelle seiner Aktualisierung diskutieren: Von einer Stärkung modernistischer Haltungen in der Architektur (Robert Burghardt) zu einem performativen künstlerischen Modell des Dazwischengehens (Johannes Paul Raether) zu einer Diskussion des Realismus als zeitgenössischem Begriff künstlerischer Produktion als Kategorie politischer Kritik. (Kerstin Stakemeier)

20:00 im Golem
Große Elbstraße 14, Hamburg


Akademie c/o Walter Benjamin Platz
Walter Benjamin, Ezra Pound und die Architektur des Walter Benjamin Platzes

Öffentliches Seminar zur Raumproduktion der Berliner Republik

Walter Benjamin Platz, 10629 Berlin
12. Jun 14, 18:30

mit Verena Hartbaum, Petra Kahlfeldt und Felix Fiedler und Robert Burghardt.

Auf dem 2001 fertiggestellten Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg begegnen sich zwei Persönlichkeiten, die beide in einem Bezug zur Architektur des Platzes stehen. Neben Walter Benjamin als Namensgeber des Platzes findet sich, im Platzboden eingelassen, ein Verszitat des US-amerikanischen Dichters Ezra Pound, dessen Spätwerk im Dienste Mussolinis und dem des italienischen Faschismus´ stand.

Die beidseitige Bebauung des Platzes ist durch und durch von klassizistischen Architekturformen geprägt und steht damit im Kontext der “Berliner Retrospektiven”. In dem, vom Architekten des Platzes Hans Kollhoff installierten Verszitat wird der Schwund von, als qualitätsvoll deklarierte Architektur des kunstfertigen Fügens hochwertiger Materialien betrauert. Die Ursache für diesen Schwund wird dort in der “Usura”, im Wucher begründet.

Akademie c/o lädt dazu ein gemeinsam darüber zu spekulieren was Walter Benjamin über den Walter-Benjamin-Platz gedacht hätte und zu diskutieren, welches Licht diese Situation auf die Raumproduktion der Berliner Republik wirft. Wie ist hier die Usura-Argumentation von Ezra Pound zu verstehen, der sich im Zusammenhang mit dem Zitat doch antisemitischer Erklärungsmuster bediente, indem er das Übel des Kapitalismus im “zinstragenden” Judentum suchte? Welche Beziehungen haben Architektur und Ökonomie? Was bemisst die Qualität von Architektur heute? Und, welche Rolle spielt die Figur des Architekten in diesen Zusammenhängen?


WARSAW UNDER CONSTRUCTION 5
Monument to Modernism. On the relationship between reconstruction and modernist ruins

The rebuilding of the Berlin castle – Stadtschloss – is one of many examples of the global trend of such “traditionalism”. On the one hand, our environment is subjected to a continuous process of modernisation, on the other hand, the process is no longer supported by positive visions of the future.

The architect Robert Burghardt suggests a different approach and a new method of reconstruction. “Denkmal für die Moderne (Monument to Modernism)”, which is to be placed in the Berlin Castle Square, is a collage made up of pieces of various examples of modern architecture on a natural - 1:1 - scale. How important are these buildings today, the design of which incorporated the promise of a better life?

Lecture, Saturday, October 26, 2013, 4:00 PM
The Historical Museum of Warsaw, Rynek Starego Miasta 28-42, Warsaw


Gemeinschaftsentwurf
Anders produzieren, besser gestalten? Kollektive in der Stadt und die eigenen Produktionsverhältnisse. Architekt_innen-Perspektiven seit den 1960er Jahren.
Mit Hendrikje Herzberg, Beate Leidreiter, Andreas Reidemeister und Margarete Winkes.

Mittwoch, 17. Juli 2013, 19:00, Veranstaltungsraum NGBK 1.OG


Rekonstruktionen in der Architektur als Ausdruck der Krisenhaftigkeit des Kapitals

Mit Hilfe von David Harveys Krisentheorie wollen wir die Geschichte der Krise und Ihre Auswirkungen auf die Raumproduktion nachzeichnen. Die Rekonstruktion längst vergangener Mythen durch den Wiederaufbau historischer Gebäude ist nicht nur ein Zeichen für die Krise der Architektur, sondern Ausdruck einer Krise der gesellschaftlichen Verhältnisse in der sie eingebettet ist. Wir verstehen Rekonstruktionen wie z.b. des Berliner Stadtschlosses oder einer osmanischen Kaserne am Istanbuler Taksim als regressives Gegenstück zur generischen und globalisierten Architekturproduktion und als Negierung der Vielfältigkeit tatsächlicher städtischer Bewegungen.

Mit Niloufar Tajeri und Robert Burghardt
Samstag, 6 Juli 2013 - 14 Uhr
Ums Ganze Kongress, TU Berlin


Domestic Utopias opening at NGBK, Berlin
15 June - 28 July 2013
Opening: 14 June, 19h

The exhibition explores utopian concepts and forms of communal life and discusses the extent to which architecture and space are entwined with the division and valuation of domestic work and carework.
“The private is political.” This feminist proposition is the starting point of and motivation for the critical examination of different forms of domesticity, also in regard to the gender-specific coding of the private home as a normative order of the family.
“Domestic Utopias” features artistic positions that deal with different concepts of dwelling. They elucidate, in particular, forms of relationship and divisions of labour as well as the potentials and limits of different forms of living. The exhibition brings the social aspect of habitation to the fore.

Artists:
Hilla Ben Ari, Julia Bonn, Robert Burghardt, Jörn Ebersbach, Stefan Endewardt, Ofir Feldman, Heike Gallmeier, Annette Gödde, Carsten Horn, Chris Campe, Laura Nitsch, Christiane Schmidt, Luitgard Wagner, Annette Wehrmann, Anna Witt, Moira Zoitl u.a.

A catalogue with texts by Hilde Heynen, Robert Burghardt, Felicita Reuschling, and others will be published by the NGBK in conjunction with the exhibition. ISBN: 978-3-938515-54-9 The contributions formulate various positions on utopia as a historical and contemporary space of possibility in greater depth, relating either directly or in a mediated way to the artworks exhibited.



New Construction Malmöer Straße 29 nearing completion.

Design by Clemens Krug Architekten.
Project team: Robert Burghardt, Oliver Clemens and Emma Williams


The commune building in Malmöer Strasse 29 in Berlin Prenzlauer Berg is a unique low-cost new construction, developed through the group of its inhabitants and the Mietshäusersyndikat in Berlin. Mietshäusersyndikat aims at taking property out of the market and to place it under long-term self-managment.

The project is featured
here (Berliner Zeitung)
and here (Berliner Morgenpost)

Yugoslavian Partisan Memorials: Hybrid Memorial Architecture and Object of Revolutionary Aesthetics.
Text by Robert Burghardt and Gal Kirn

The text has been published in the catalogue accompanying the exhibition Between Walls and Windows - Architektur und Ideologie at Haus der Kulturen der Welt. You can download the text in low-res here or buy the complete catalogue at the HKW bookshop or directly at Hatje-Cantz publishers.

More infos to Yugoslav Partisan memorials can be found here.


Between Walls and Windows
Architektur und Ideologie
Edited by Valerie Smith Graphic design by NODE,
Oslo-Berlin Hatje Cantz Verlag, 2012 English/German 280 pp., ca. 170 ills. 22.00 x 29.00 cm, softcover ISBN 978-3-7757-3474-5

In 1958 the United States presented West Berlin with a congress hall, a “beacon of freedom transmitting its rays toward the East,” as its architect, Hugh Stubbins, defined his work. Today, the building houses the Haus der Kulturen der Welt, and the ideology of the Cold War has given way to the vision of a collective discussion of global issues. What role did the architecture play in this? What kinds of effects do buildings and lifestyles have on milieus, habits, attitudes, and morals? This publication is a collection of analyses, ideas, and literary narratives on the question of whether architecture can influence people, encourage them to pursue freedom, and empower them as citizens. Artists, photographers, architects, and writers grapple with the richly historical Haus der Kulturen der Welt, creating a concept of architecture that contrasts global tendencies toward uniformity with the charm of regional characteristics, with the support of texts written by Adalbert Stifter, Jenny Erpenbeck, Tom McCarthy, Haruki Murakami, Georges Perec, and others.

The presented artists (selection): Arno Brandlhuber, Eran Schaerf, Markus Miessen, Monika Sosnowska, Marko Sancanin, Iñigo Manglano-Ovalle, Wang Shu


Monument for Modernism at the Venice Architecture Biennale 2012

The model of the monument for modernism is shown at this years architecture biennale in Venice. It is part of the common ground exhibition curated by David Chipperfield and on display in the Arsenale. The Biennale is still running until 25th of November.

Architecture Biennale


PIN-UP Magazine

Pin up features in its current Berlin special the monument for modernism. Read the article here.

Out now.


kunststadt stadtkunst

April 2012. Das Büro für Kunst im öffentlichen Raum widemt sich in seinet diesjährigen Ausgabe der Kunst im öffentlichen Raum im ehemaligen Jugoslawien.

In der Ausgabe wurde mein Text Spomenici Revolucije/Partisanendenkmäler abgedruckt.


ANFANG
GUT.
ALLES
GUT.

life lectures life discussion life screening
07.10.2011, 18.00h - 09.10.2011,19.00h

KUB Arena
Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
A - 6900 Bregenz

mit/von
Roger Behrens (Hamburg), Eva Birkenstock (Bregenz), Robert Burghardt (Berlin),
Devin Fore (New York), Anke Hennig (London/Berlin), Christiane Ketteler (Berlin),
Anja Kirschner/David Panos (London), Nina Köller (Berlin), Avigail Moss (London),
Andreas Müller (Berlin), Kerstin Stakemeier (Berlin), Marina Vishmidt (London),
two

14.45h-15.15h
Robert Burghardt (Architekt, Berlin) / Kerstin Stakemeier (Kunsthistorikerin, Berlin)
Modernism the Allmighty. (Einige) Modernismen diskutiert als Prinzipien der Zeitgenossenschaft

Es gibt gute Gründe gegen die Realität, wie sie ist, vorzugehen, wir müssen sie also ändern. Dafür kommen wir nicht umhin, nicht nur
die Möglichkeiten unserer Zeit auszuloten, sondern ebenso die Möglichkeiten der Zukunft, im Wissen um die vergangenen Erfahrungen.
Das ist der Anspruch unseres aktualisierten Modernismus. Wir marschieren durch sein historisches Feld und reihen den Konstruktivismus
Hannes Mayers und die jugoslawischen Partisanendenkmäler neben dem russischen Futurismus ein.

15.15h - 16.00h
Diskussion (engl.)

Einführung / Moderation: Eva Birkenstock & Kerstin Stakemeier


ANFANG
GUT.
ALLES
GUT.

AKTUALISIERUNGEN DER RUSSISCH-FUTURISTISCHEN OPER „SIEG ÜBER DIE SONNE“

ERÖFFNUNG d. AUSSTELLUNG
03 Mai 2011 ab 19 Uhr
BASSO, KÖPENICKER STR. 187-88, 10997 BERLIN

07 – 08 Mai · 2011
13:00 - 19:00 Exhibition
15:00-19:00 Futurism? Inputs and Discussion:
In Our Futurism
Eva Birkenstock, Nina Köller,
Kerstin Stakemeier
Modernism the Allmighty
Robert Burghardt
Trotzki‘s Futurism
Christiane Ketteler
National moments in Russian Futurism
David Riff

20:00 Bar

weitere Termine:
19 – 22 Mai · 2011
26 – 29 Mai · 2011

Das Programm

Und von Juli - Oktober 2011 in der
KUB Arena, Bregenz


Akademie c/o Neuer Berliner Kunstverein

Öffentliches Seminar
Donnerstag, 20. Januar 2011, 19.00 Uhr
Neuer Berliner Kunstverein, Chausseestr. 128-129, 10115 Berlin

Anlässlich des Erscheinens der neuen Ausgaben der Publikationsreihe Disko - herausgegeben von der Akademie c/o Lehrstuhl Architektur und Stadtforschung der AdBK Nürnberg - diskutieren die Autoren der Hefte 16 und 19 ihre Beiträge.

Nine Budde, Robert Burghardt, Kito Nedo
Townhouses

Musste vor wenigen Jahren noch erklärt werden, um was es sich dabei handelt, weist der Begriff des Townhouse heute weit über eine Handvoll realisierter Immobilien hinaus. Es wird als innerstädtische Alternative zum suburbanen Einfamilienhaus ebenso verhandelt, wie als strukturelle Grundlage der städtebaulichen Reparatur des (Ost-) Berliner Zentrums, wie als schlüsselhaftes Element der Bürgerstadt im Sinne einer an Eigentum geknüpften Teilhabe am Gemeinwesen.

Oliver Miller, Daniel Schwaag, Ian Warner
The New Death Strip

Seit der Wiedervereinigung wird das knapp 170km lange Areal des Berliner Mauerstreifens in verschiedenster Weise bebaut, gestaltet, interpretiert, an- und übereignet. Nichts in diesem "Museum der Gegenwart" ist älter als 20 Jahre. Es ist entstanden auf einer städtebaulichen Tabula rasa, deren einzige (offensichtliche) Geschichte überwunden, geheilt oder vergessen werden soll, und somit das allgegenwärtige Bedürfnis nach Authentizität und Kontextualität wortwörtlich ins Leere laufen lässt.

Im Anschluss findet die Preisverleihung zum Schreibwettbewerb der Akademie zur Frage "Was ist - Raumproduktion der Berliner Republik" statt.

Weitere Informationen zur Akademie c/o finden sich unter www.akademie-co.org


ANFANG GUT. ALLES GUT.
eine Aktualisierung der russischen futuristischen Oper SIEG ÜBER DIE SONNE

Präsentation des zweiten Fanzines

basso | Freitag, 10. Dezember 2010
21.00-2.00

mit Beiträgen von

Thomas Baldischwyler
Mareike Bernien/Kerstin Schroedinger
Nine Budde
Robert Burghardt
Fox Hysen/Susanne M. Winterling
Nicholas Matranga
Ruth May
Avigail Moss
Andreas Müller
Johannes Paul Raether
Schroeter und Berger
Jessica Sehrt
Amy Sillman
Dmitry Vilensky
Peter Wächtler

Musik: Orakel DJ Team, Oliver Jelinski


Modell des Denkmals für die Moderne in der Ausstellung:
REALSTADT.Wünsche als Wirklichkeit.

2. Oktober 2010 bis 28. November 2010 im Kraftwerk Mitte, Berlin

Eröffnung 1. Oktober 2010 um 19:00 Uhr

Im Herbst 2010 ist Berlin Schauplatz der großen Stadtausstellung REALSTADT.Wünsche als Wirklichkeit. Diese Ausstellung handelt nicht nur von der Stadt selbst, sondern auch vom Umgang mit ihr. Sie tut dies anhand der Wünsche unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, die darin wirksam werden: alltägliche Wünsche und spektakuläre, idealistische und ökonomische, lokale und weltumspannende. Denn: Städte sind aus Wünschen gebaut, von Wünschen bewegt und von Wünschen durchlebt.


Text "Von der IBA zum Townhouse"

zur Informationsausstellung "Mit dem Townhouse leben" – , organisiert von Dominikus Müller und Kito Nedo, 17. Juli - 21. August 2010

Galerie Kai Hoelzner
Adalbertstr. 96, D-10999 Berlin


LECTURE

As found: The architecture of Alison and Peter Smithson

Alison and Peter Smithson, co-founders of Team X and instigators of New Brutalism, were engaged protagonists in rejuvenating the spirit of the modern movement after the Second World War. Unlike their modernist predecessors they didn’t start from scratch, instead they developed a vision of a new society by embracing the postwar ruined landscape. In this way the Smithsons treated the world “as found.” As Alison and Peter Smithson formulated for their Golden Lane Housing competition entry in London of 1952: “Buildings should be thought of from the beginning as fragments; as containing within themselves a capacity to act with other buildings: they should be themselves links in systems.” In other words while relating to their surrounding environment the new buildings become fragments of a new order: the existing fabric “re-energised by the new”. The new world the Smithsons strived after, was not some distant and ideal place, but was understood as the transformation of the present, accepting all its disorder and contradictions.
Today the ruins of Brutalism and Functionalism seem to be the fossils of modernity. What if we not just reject those witnesses as another failed idealism, but think of them as OUR ruins, waiting to be re-energized by new structures aiming at the transformation of today?

Tuesday 08.06.10
@ A 072 TU Berlin, Architecture Building, Ernst Reuter Platz
19.00 Uhr

Lecture organized within:
“Berlin is a Green Monster” Studio and “The Future is Now! Models?” Theory Seminar


12.05.2010
FATZERMOBIL
Letzte Chance das "Fatzermobil" im arttransponder im Rahmen der Ausstellung "Revolution?" zu sehen.


Fatzer ist ein Schreibort.
Die von Brecht verworfene und von Heiner Müller Ende der 70er-Jahre aufgegriffene Figur bezeichnet einen Denkraum, in dessen Mittelpunkt die Frage nach den Möglichkeiten politischen Handelns angesichts der Einsicht steht, dass eine Revolution – die grundlegende Neuordung gesellschaftlicher Verhältnisse – im Jetzt nicht zu erwarten ist. Das Fatzermobil versammelt Dokumente und Artefakte politischen Handelns und fügt sie zu einem Apparat, einem mobilen Bühnenbild, in dem sie außerhalb ihres verlorengegangenen Wirkungsraums zur Aufführung werden können. Das Mobil ist Teil eines fortlaufenden Gesprächs anhand Materialien und Fragen aus dem Arbeiten der Beteiligten.

Eine Produktion von Robert Burghardt, Sönke Hallmann, Elske Rosenfeld, Inga Zimprich

FINISSAGE: Samstag, 15. Mai, 19 Uhr
Brunnenstraße 151, 10115 Berlin


08.03.2010
Neue Webseite zur Dokumentation meiner Diplomarbeit.
www.denkmal-für-die-moderne.de

08.03.2010
Bericht in der taz über die Ausstellung der Arbeit in der TU
Nach der Moderne ist in der Moderne

hier als scan


Der Anti-Humboldt

EINE VERANSTALTUNG ZUM SELEKTIVEN RÜCKBAU DES HUMBOLDT-FORUMS
SAMSTAG 11.7.09 | 20UHR | SOPHIENSAELE | BERLIN, SOPHIENSTR.18

Das geplante Humboldt-Forum wurde seitens der Kulturpolitik als rettende Idee zur Legitimation der Schlossrekonstruktion in Berlin Mitte präsentiert. Es soll zum großen Teil die Sammlungen außereuropäischer Kunst und Kultur der Stiftung Preussischer Kulturbesitz beherbergen.

Die Kombination aus dem Abriss des Palastes der Republik, der rekonstruierten preussischen Schlossfassade und den ethnologischen Sammlungen aber provoziert Fragen. So ist bislang nicht zu erkennen, dass es bei dem Humboldt-Forum um eine Reflexion der Gewalt gehen könnte, die im Zuge des Kolonialismus - Hauptentstehungszeitraum der “Sammlungen” - von Europa aus auf den Rest der Welt ausgeübt wurde. Vielmehr wird Andersheit in Stellung gebracht, die lediglich der Souveränitäts- und Kosmopolitismusdemonstration Deutschlands dient.

Der Abend lädt zu einem Panoramaschwenk über die historisch-politische Konstellation vor Ort und zur Entfaltung des Problemfeldes “Humboldt-Forum” ein. Workshops am folgenden Tag vertiefen die kritische Diskussion.

WORKSHOPS ZU NATIONBRANDING, POSTKOLONIALEN DISPLAYS UND RESTITUTIONSFRAGEN
SONNTAG 12.7.09, 11UHR HUMBOLDT UNIVERSITÄT, HAUSVOGTEIPLATZ 4-5

www.humboldtforum.info


Partisanendenkmäler im ehemaligen Jugoslawien
Dia-Vortrag und Lesung von Robert Burghardt

23. Februar 2008, 21:00
@ b_books, Lübbener Str. 14, Berlin Kreuzberg,
U1 Schlesisches Tor

Im sozialistischen Jugoslawien wurden viele tausende ”Revolutionsdenkmäler“ errichtet, die der Ereignisse des zweiten Weltkriegs aus der Perspektive der kommunistischen Partisanen gedenken. Diese Denkmäler sind bemerkenswert, denn sie unterscheiden sich in ihrer Formensprache und in ihrem Gedenkkonzept wesentlich von Denkmälern in anderen real-existierenden sozialistischen Staaten. So findet man zwar einige, vor allem kleinere Denkmäler aus der Periode 1945-1955, die im Stil des sozialistischen Realismus errichtet wurden, doch eröffnet sich zumeist – Jugoslawiens eigenem Weg des ”Selbstverwaltungssozialismus“ folgend – ein erstaunliches Formenvokabular, welches sich im großen und ganzen im Fahrwasser der Moderne bewegt, dabei jedoch aber anders, unbekannt und eigen ist.

Zu den Denkmälern führte mich zunächst das Interesse an dieser jugoslawischen Moderne, von der für mich eine besondere Faszination ausging. Zum einen hat sich in der Atmosphäre des sozialistischen Jugoslawiens ein spannendes Experimentierfeld zwischen Ost und West entwickelt und zum anderen lassen sich an Jugoslawien besonders deutlich emanzipatorischen Aspekte der Moderne ablesen, und das vor allem im Kontrast zu den Ergebnissen der Kriege der 90er Jahre.
Die Denkmäler standen im Zentrum des ”zweiten Jugoslawiens“ (1943-1991), denn sie markieren dessen Ausgangspunkt und verkünden deren moderne Perspektive. Als ästhetische Zeugen des jugoslawischen Sozialismus thematisieren sie das Verhältnis von Form und Programm. Denkmäler sind architektonische Sonderfälle, in ihrem Verhältnis von Form zu Funktion sind sie fast ausschließlich Form, wobei ihre Form im Dienste eines übergeordneten Programms steht, an dessen Abwesenheit jene Denkmäler nun erinnern.
Meine Betrachtung der Denkmäler geht von der These aus, dass die Denkmäler aufgrund ihrer abstrakten Formen einen Rest an Aktualität bewahrt haben. Dabei interessiert mich vor allem das Verhältnis von Formensprache und Programm. Wie stellt sich das Verhältnis von deren Kommissionierung, dem Programm ihrer KommissioniererInnen, deren abstrakter Formensprache und deren fast barocke, auf jeden Fall erhabenen, monumentale Größe dar?
Die Denkmäler zeugen von einem starken Formwillen; sie verkörpern Gesten welche in die Zukunft hineinreichen. Dieses tun sie heute inmitten von Landschaften, die davon gezeichnet sind, dass ihre Zukunft in Zweifel steht. Nach dem Scheitern des sozialistischen Programms, stellen sie die Frage nach den Möglichkeiten politischen Handelns.
Ist der Wille politisch zu sein, das heißt, sich als ein handelndes Subjekt wahrzunehmen, das auf die Gestaltung der Gesellschaft Einfluss ausüben kann, gleich Formwille? Und in welcher Weise stellt sich die Frage des Programms, gerade in einer Beschäftigung mit den Scherben des Kommunismus?

In meinem Vortrag werde ich Bilder von einer Auswahl jener Denkmäler zeigen, die ich im Sommer 2008 besucht habe. Dazu möchte ich kurze Textpassagen vorlesen, die in verschiedenen Richtungen auf die Denkmäler verweisen. Im Anschluss freue ich mich auf eine Diskussion mit euch.