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upcoming:

Text "Von der IBA zum Townhouse"

zur Informationsausstellung "Mit dem Townhouse leben" – , organisiert von Dominikus Müller und Kito Nedo, 17. Juli - 21. August 2010

Galerie Kai Hoelzner
Adalbertstr. 96, D-10999 Berlin


LECTURE

As found: The architecture of Alison and Peter Smithson

Alison and Peter Smithson, co-founders of Team X and instigators of New Brutalism, were engaged protagonists in rejuvenating the spirit of the modern movement after the Second World War. Unlike their modernist predecessors they didn’t start from scratch, instead they developed a vision of a new society by embracing the postwar ruined landscape. In this way the Smithsons treated the world “as found.” As Alison and Peter Smithson formulated for their Golden Lane Housing competition entry in London of 1952: “Buildings should be thought of from the beginning as fragments; as containing within themselves a capacity to act with other buildings: they should be themselves links in systems.” In other words while relating to their surrounding environment the new buildings become fragments of a new order: the existing fabric “re-energised by the new”. The new world the Smithsons strived after, was not some distant and ideal place, but was understood as the transformation of the present, accepting all its disorder and contradictions.
Today the ruins of Brutalism and Functionalism seem to be the fossils of modernity. What if we not just reject those witnesses as another failed idealism, but think of them as OUR ruins, waiting to be re-energized by new structures aiming at the transformation of today?

Tuesday 08.06.10
@ A 072 TU Berlin, Architecture Building, Ernst Reuter Platz
19.00 Uhr

Lecture organized within:
“Berlin is a Green Monster” Studio and “The Future is Now! Models?” Theory Seminar

http://cud.architektur.tu-berlin.de/wordpress/?p=221


12.05.2010
FATZERMOBIL
Letzte Chance das "Fatzermobil" im arttransponder im Rahmen der Ausstellung "Revolution?" zu sehen.


Fatzer ist ein Schreibort.
Die von Brecht verworfene und von Heiner Müller Ende der 70er-Jahre aufgegriffene Figur bezeichnet einen Denkraum, in dessen Mittelpunkt die Frage nach den Möglichkeiten politischen Handelns angesichts der Einsicht steht, dass eine Revolution – die grundlegende Neuordung gesellschaftlicher Verhältnisse – im Jetzt nicht zu erwarten ist. Das Fatzermobil versammelt Dokumente und Artefakte politischen Handelns und fügt sie zu einem Apparat, einem mobilen Bühnenbild, in dem sie außerhalb ihres verlorengegangenen Wirkungsraums zur Aufführung werden können. Das Mobil ist Teil eines fortlaufenden Gesprächs anhand Materialien und Fragen aus dem Arbeiten der Beteiligten.

Eine Produktion von Robert Burghardt, Sönke Hallmann, Elske Rosenfeld, Inga Zimprich

FINISSAGE: Samstag, 15. Mai, 19 Uhr
Brunnenstraße 151, 10115 Berlin


08.03.2010
Neue Webseite zur Dokumentation meiner Diplomarbeit.
www.denkmal-für-die-moderne.de

08.03.2010
Bericht in der taz über die Ausstellung der Arbeit in der TU
Nach der Moderne ist in der Moderne

hier als scan


Der Anti-Humboldt

EINE VERANSTALTUNG ZUM SELEKTIVEN RÜCKBAU DES HUMBOLDT-FORUMS
SAMSTAG 11.7.09 | 20UHR | SOPHIENSAELE | BERLIN, SOPHIENSTR.18

Das geplante Humboldt-Forum wurde seitens der Kulturpolitik als rettende Idee zur Legitimation der Schlossrekonstruktion in Berlin Mitte präsentiert. Es soll zum großen Teil die Sammlungen außereuropäischer Kunst und Kultur der Stiftung Preussischer Kulturbesitz beherbergen.

Die Kombination aus dem Abriss des Palastes der Republik, der rekonstruierten preussischen Schlossfassade und den ethnologischen Sammlungen aber provoziert Fragen. So ist bislang nicht zu erkennen, dass es bei dem Humboldt-Forum um eine Reflexion der Gewalt gehen könnte, die im Zuge des Kolonialismus - Hauptentstehungszeitraum der “Sammlungen” - von Europa aus auf den Rest der Welt ausgeübt wurde. Vielmehr wird Andersheit in Stellung gebracht, die lediglich der Souveränitäts- und Kosmopolitismusdemonstration Deutschlands dient.

Der Abend lädt zu einem Panoramaschwenk über die historisch-politische Konstellation vor Ort und zur Entfaltung des Problemfeldes “Humboldt-Forum” ein. Workshops am folgenden Tag vertiefen die kritische Diskussion.

WORKSHOPS ZU NATIONBRANDING, POSTKOLONIALEN DISPLAYS UND RESTITUTIONSFRAGEN
SONNTAG 12.7.09, 11UHR HUMBOLDT UNIVERSITÄT, HAUSVOGTEIPLATZ 4-5

www.humboldtforum.info



*Come and celebrate!**

*RobertSophieYorgosAnton

*BIRTHDAY KARAMBOLAGE COLLAGE*

*plus* special guest: Magali !!*

*
*Friday, 12.6. *starting 10pm at Basso*
Surprises are being served *hot and cold.*


special live appearance: **Miss le Bomb*
*DJs:* Lemercier / Massi / Molzberger / Heinz Schnauze


Partisanendenkmäler im ehemaligen Jugoslawien
Dia-Vortrag und Lesung von Robert Burghardt

23. Februar 2008, 21:00
@ b_books, Lübbener Str. 14, Berlin Kreuzberg,
U1 Schlesisches Tor

Im sozialistischen Jugoslawien wurden viele tausende ”Revolutionsdenkmäler“ errichtet, die der Ereignisse des zweiten Weltkriegs aus der Perspektive der kommunistischen Partisanen gedenken. Diese Denkmäler sind bemerkenswert, denn sie unterscheiden sich in ihrer Formensprache und in ihrem Gedenkkonzept wesentlich von Denkmälern in anderen real-existierenden sozialistischen Staaten. So findet man zwar einige, vor allem kleinere Denkmäler aus der Periode 1945-1955, die im Stil des sozialistischen Realismus errichtet wurden, doch eröffnet sich zumeist – Jugoslawiens eigenem Weg des ”Selbstverwaltungssozialismus“ folgend – ein erstaunliches Formenvokabular, welches sich im großen und ganzen im Fahrwasser der Moderne bewegt, dabei jedoch aber anders, unbekannt und eigen ist.

Zu den Denkmälern führte mich zunächst das Interesse an dieser jugoslawischen Moderne, von der für mich eine besondere Faszination ausging. Zum einen hat sich in der Atmosphäre des sozialistischen Jugoslawiens ein spannendes Experimentierfeld zwischen Ost und West entwickelt und zum anderen lassen sich an Jugoslawien besonders deutlich emanzipatorischen Aspekte der Moderne ablesen, und das vor allem im Kontrast zu den Ergebnissen der Kriege der 90er Jahre.
Die Denkmäler standen im Zentrum des ”zweiten Jugoslawiens“ (1943-1991), denn sie markieren dessen Ausgangspunkt und verkünden deren moderne Perspektive. Als ästhetische Zeugen des jugoslawischen Sozialismus thematisieren sie das Verhältnis von Form und Programm. Denkmäler sind architektonische Sonderfälle, in ihrem Verhältnis von Form zu Funktion sind sie fast ausschließlich Form, wobei ihre Form im Dienste eines übergeordneten Programms steht, an dessen Abwesenheit jene Denkmäler nun erinnern.
Meine Betrachtung der Denkmäler geht von der These aus, dass die Denkmäler aufgrund ihrer abstrakten Formen einen Rest an Aktualität bewahrt haben. Dabei interessiert mich vor allem das Verhältnis von Formensprache und Programm. Wie stellt sich das Verhältnis von deren Kommissionierung, dem Programm ihrer KommissioniererInnen, deren abstrakter Formensprache und deren fast barocke, auf jeden Fall erhabenen, monumentale Größe dar?
Die Denkmäler zeugen von einem starken Formwillen; sie verkörpern Gesten welche in die Zukunft hineinreichen. Dieses tun sie heute inmitten von Landschaften, die davon gezeichnet sind, dass ihre Zukunft in Zweifel steht. Nach dem Scheitern des sozialistischen Programms, stellen sie die Frage nach den Möglichkeiten politischen Handelns.
Ist der Wille politisch zu sein, das heißt, sich als ein handelndes Subjekt wahrzunehmen, das auf die Gestaltung der Gesellschaft Einfluss ausüben kann, gleich Formwille? Und in welcher Weise stellt sich die Frage des Programms, gerade in einer Beschäftigung mit den Scherben des Kommunismus?

In meinem Vortrag werde ich Bilder von einer Auswahl jener Denkmäler zeigen, die ich im Sommer 2008 besucht habe. Dazu möchte ich kurze Textpassagen vorlesen, die in verschiedenen Richtungen auf die Denkmäler verweisen. Im Anschluss freue ich mich auf eine Diskussion mit euch.